Die Teilhabe an der Arbeitswelt ist ein Schlüssel zur eigenverantwortlichen und entwicklungsorientierten Lebensführung. Arbeit vermittelt Selbstwert, soziale Anerkennung und ökonomische Unabhängigkeit.
Arbeitsagoginnen und Arbeitsagogen unterstützen unterschiedlichste Zielgruppen mit erschwertem Zugang zur Arbeitswelt in ihrer beruflichen Integration, indem sie ihnen Arbeit anbieten. Gemeinsam mit ihnen produzieren sie Güter oder Dienstleistungen.
Agogik, Integration, angepasste Produktion: diese drei Kernkompetenzen kennzeichnen das Berufsprofil der Arbeitsagogin und des Arbeitsagogen.
An der Abschlussprüfung weisen sich die Kandidatinnen und Kandidaten darüber aus, dass sie über vernetzte Kompetenzen in den Kompetenzbereichen Produktion, Integration und Agogik verfügen. Sie können diese im beruflichen Alltag auftragsgemäss und situationsadäquat einsetzen und dadurch Menschen mit erschwertem Zugang zum Arbeitsmarkt bei der Integration in die Arbeitswelt unterstützen, indem sie ihnen Arbeit anbieten und sie in ihren persönlichen, sozialen und beruflichen Kompetenzen fördern.

